Montag, 29. September 2014

Selbsterhalterstipendium


Selbsterhalterstipendium


Es ist eine Förderung für ganze Studienprogramme und als Stipendium eine Sonderform der Studienbeihilfe, da das Einkommen der Eltern bei der Ermittlung der Höhe der Beihilfe keine Rolle spielt. Voraussetzung für die Zuerkennung ist der Nachweis sich mindestens vier Jahre lang selbst erhalten zu haben. Der Nachweis eines Einkommens von mindestens € 7272,- je Kalenderjahr ist dafür erforderlich. An den Antrag ist eine Altershöchstgrenze für den Studienbeginn gesetzt, dazu nähere Informationen auf: http://www.stipendium.at/studienfoerderung/beihilfe-beruf/selbsterhalterinnen-stipendium/voraussetzungen/?openall=1

Die Dauer der Gewährung des Stipendiums ist die Mindeststudienzeit zuzüglich eines Toleranzsemesters. Einreichfristen sind für das Wintersemester der 15. Dezember, sowie für das Sommersemester der 15. Mai.

Der Antrag kann online gestellt werden: http://www.stipendium.at/service/antrag-online-stellen/

 

Montag, 8. September 2014

Stipendien für Wienerinnen !


Stipendien für WienerInnen

Stipendien für Diplomarbeiten und Dissertationen der Kulturabteilung (MA7) der Stadt Wien.

Studierende mit Hauptwohnsitz in Wien, können ein Stipendium für ihre Diplomarbeit oder Dissertation beantragen.

Bedingungen:

  • Ordentlicher Hauptwohnsitz in Wien
  • Ordentliches Studium in Wien
  • Eintreten einer für die BewerberIn belastende Veränderung der Lebensumstände (Geburt eines Kindes, Tod eines Elternteils)

Das Thema der Abschlussarbeit muss einen unmittelbaren Wienbezug haben.

Nähere Informationen findet ihr hier:


Einmalige Studienbeihilfe:

Österreichische Studierende mit dem Hauptwohnsitz in Wien können beim Eintreffen eines besonderen Härtefalls in ihrem Leben, eine einmalige Studienbeihilfe beantragen.

Bewerbungsfrist: keine

Nähere Informationen findet ihr hier:


Wiener Studienfond für begabte und bedürftige Studierende aus dem Südosteuropäischen Raum

Bedingungen:

  • südosteuropäische Herkunft
  • Zulassung zum Studium an der Universität Wien
  • Kein schlechterer Notendurchschnitt als 2
  • Nachweis der sozialen Bedürftigkeit

Bewerbungsfrist: keine

Mittwoch, 27. August 2014


Liebe Leute!

Ich habe einen interessanten Preis in Sachen Gender entdeckt. Das Zentrum für Vasektomie, eine Privatklinik, die sich mit Sexualmedizin befasst, vergibt den „pro:woman award“ für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich  Familienplanung, Schwangerschaftsabruch, Sexualität und Geschlechterrollen vergeben.

Das Besondere ist, der Award wird auch im Bereich Kulturwissenschaft vergeben, wodurch er auch für Kultur- und Sozialanthropologinnen in Frage kommt.

Stipendien Niederösterreichs

„Die allgemeine Stipendienstiftung Niederösterreich“

Die allgemeine Stipendienstiftung erteilt Stipendien für Leistungen im vergangenen Studienjahr.

Bezugsberechtigt sind Studierende die den Hauptwohnsitz in Wien oder Niederösterreich haben.

Bewerbungsende: 30. April des laufenden Studienjahres.


Windhag Stipendienstiftung

Die Windhag Stipendienstiftung vergibt Stipendien für im vergangenen Studienjahr erbrachte Leistungen.

Bezugsberechtigt sind Studierende, die den Hauptwohnsitz in Wien haben.

Bei Studierenden, die mit dem Stifter verwandt sind, oder deren Eltern niederösterreichische Landesbedienstete sind, kann vom Kriterium des Hauptwohnsitzes in Niederösterreich abgesehen werden.

Bewerbungsende: 30. April des laufenden Studienjahres.


Michael von Zoller Stiftung

Die Michael von Zoller Stiftung vergibt Stipendien für Leistungen des vergangenen Studienjahres an Studierende mit Hauptwohnsitz in Niederösterreich, Tirol und dem 7. Wiener Gemeindebezirk.

Bewerbungsende: 30.April des laufenden Studienjahres


Siegfried Ludwigs Fond

Der Siegfried Ludwig Fond vergibt Stipendien an niederösterreichische LandesbürgerInnen, die im In- oder Ausland studieren oder ein postgraduate Studium absolvieren.

Bewerbungsende: 31 Dezember 2014


Stipendien für Alle!

Das Ferienende naht mit schnellen Schritten. Darum gebe ich einen Überblick über die Stipendien für Studierende im deutschsprachigen Raum, wobei ich nur Stipendien berücksichtige, die für Geistes- und SozialwissenschafterInnen in Frage kommen.

In Österreich sind die Stipendien und Förderungen je nach Bundesland sehr unterschiedlich verteilt. Ich beginne mit dem Bundesland Tirol, da es auffallend viele Stipendien bietet.

Die da wären: Stipendien der Daniel und Maria Swarovski Stiftung für Studierende mit dem Hauptwohnsitz in Tirol.

Voraussetzungen sind:
  • Österreichische Staatsbürgerschaft
  • Hauptwohnsitz in Tirol
  • Studium an einer österreichischen Universität/Fachhochschule
  • Soziale Bedürftigkeit
  • Notendurchschnitt unter 2,0
Bewerbungsfrist bis: 15.11.2014

Stipendium der Rieger-Stiftung:

Für sozial bedürftige und begabte Studierende.

Ansuchen sind formlos an die Dr. Josef Rieger-Stiftung in der Neuwaldeggerstraße 18a, 1170 Wien zu richten.

Bewerbungsfrist: Ende November

Informationen über Stipendien  und Beihilfen des Landes Tirol findet ihr unter:

Dienstag, 15. Juli 2014

Wie werde ich Genderforscherin?

Trotz der großen Hitze, des Regens, der Kälte und des heftigen Windes, liebe LeserInnen habe ich zum Thema Jobs im Genderbereich recherchiert und bin fündig geworden. Das Netzwerk für Frauen und Geschlechterforschung postet Stellenausschreibungen auf seiner Homepage.
Das Netzwerk für Frauen und Geschlechterforschung ist ein wichtiger Knotenpunkt in Sachen Genderstudies. Ich würde allen Interessierten empfehlen, sich die Homepage durch zu lesen.
Hier findet ihr eine große Liste genderforschender Institutionen weltweit. Nicht alle von ihnen schreiben Stellen aus, doch alle informieren über Tagungen, Workshops und Call for Papers.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine sonnige Woche. 

Donnerstag, 26. Juni 2014


Gender, kann  man das essen?


Nachdem ich wieder einmal mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, melde ich mich zurück, um ein neues Thema ein zu läuten.

Dieses Thema nennt sich Gender. Gender bezeichnet das soziale Geschlecht eines Menschen im Gegensatz zum biologischen. Wenn Studierende den Begriff Gender benutzen, meinen sie meistens den Unterricht in der Genderforschung. Wenn die Medien den Begriff Gender benutzen, meinen sie oft Feminismus.

Feminismus bezeichnet das politische Engagement zur Gleichstellung der Geschlechter. Das ist nicht unbedingt das Gleiche wie Forschung zu Geschlechtskonstruktionen.

Wenn Medien Feminismus sagen, bedienen sie gerne das Gespenst einer übermächtigen Bewegung, die Männer unterdrückt, aus ihren Positionen verdrängt und sie außerdem noch Alimente zahlen lässt.  Dabei zeigt ein Blick auf unsere ach so aufgeklärte westliche Gesellschaft, dass diese Behauptungen schlicht nicht stimmen. Männer sind noch immer besser bezahlt als Frauen.

In Österreich ist sexuelle Belästigung nicht strafbar. Strafbar ist nur der Griff auf Busen und Vagina einer Frau, nicht aber auf Po oder Oberschenkel.  Es ist nicht strafbar, jemanden zu beleidigen oder zu verfolgen, weil dieser jemand eine Frau ist. Das führt dazu, dass in Wien eine der sichersten Hauptstädte der Welt, für eine Frau ohne männliche Begleitung der Gang zum Supermarkt zum Spießrutenlauf werden kann.

In Deutschland erschütterten eine Reihe von Freisprüchen in Vergewaltigungsverfahren die Medien. Ich erinnere mich noch sehr gut dass der Richter einen Freispruch mit den Worten: „ Eine Frau zu Boden zu werfen, ihr die Kleider vom Leib zu reißen und sie zum Sex zu zwingen ist keine Vergewaltigung.“

Ihr denkt vielleicht sexuelle Belästigung ist ein Randphänomen und geht euch nichts an. Aber in einer Gesellschaft, in der Frauen per Gesetz zu Objekten degradiert werden, gibt es auch noch andere Probleme. Zum Beispiel ist der Aufstieg im Beruf viel schwerer für Frauen. Ich höre fast wöchentlich, dass Frauen, die ihr Studium abschließen, seien es nun im Bachelor, Master oder PhD Studium, am Arbeitsplatz blutig gemobbt werden. Eigentlich klar, Ein denkendes Objekt ist ein schlechtes Objekt.

Ihr fragt euch vielleicht: „Was geht mich das an?“ Sexismus geht alle etwas an! Ich glaube die meisten Ethnologie-Studierenden sind sich einig, dass Rassismus alle etwas angeht. Warum geht dann Sexismus niemanden etwas an?

Ich habe argumentiert, dass im deutschsprachigen Raum Frauen am Arbeitsplatz und auf der Straße noch lange nicht gleichberechtigt sind. Sie sind es nicht in den Köpfen der Menschen. Ich bin immer wieder erstaunt, was für erzkonservative, sexistische Sprüche ich von Studierenden höre. Kürzlich erklärte mir ein  hoch reflektierter junger Mann, er sei dagegen , dass weibliche Feldforscherinnen sich gegen sexuelle Belästigung wehren, weil das die Feldforschung verfälsche.

Vorgestern hörte ich wie eine supercoole hyperalternative Studentin einer jungen Frau erklären, sie würde nur sexuell belästigt, weil sie schüchtern sei.

Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, diese Aussagen zu kommentieren. Ich überlasse es euch die Fehler in den Sprüchen zu finden.

Um zum Abschluss meines Artikels zu kommen. Wir leben in einer Gesellschaft in der Genderforschung zwar an den Universitäten unterrichtet wird, es aber noch viele Vorurteile und Diskriminierungen gibt.

Darin sehe ich einen großen Bedarf an AbsolventInnen mit Genderschwerpunkt. Zu Perspektiven für UniversitätsabsolventInnen in der großen weiten Welt werde ich recherchieren.